9. April 2024, aktualisiert am 27. Juni 2024
Light:Guard » Aktuell » Österreich führt BNK für Windenergieanlagen ein
Auch Österreich führt nun die Bedarfsgesteuerte bzw. Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen ein. Das entsprechende Gesetz wurde im April vom Bundesrat beschlossen.
Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung reduziert das nächtliche Blinken von Windenergieanlagen (WEA) auf ein Minimum. Das funktioniert, indem das BNK-System den Luftraum um einen Windpark überwacht. Erst wenn sich ein Flugzeug in der Nähe befindet, werden die Hindernisfeuer der WEA aktiviert. Das verringert die Lichtverschmutzung, die Anwohnenden oft ein Dorn im Auge ist. Die Technologie trägt zur Akzeptanz der Windenergie und dadurch letztlich auch zum beschleunigten Ausbau der Windkraft bei. Eins der führenden BNK-Systeme ist das light:guard-System.
In Deutschland ist die Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung gesetzlich vorgeschrieben und bereits in der Praxis erprobt. Viele Länder wollen nachziehen, auch in Österreich hatte sich die Windbranche auch für den Einsatz von BNK ausgesprochen.
Im Juni gab das Bundesministerium für Klimaschutz bekannt, dass die Bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung zunächst allerdings freiwillig eingeführt wird. Ursprünglich war von einer Pflicht wie in Deutschland die Rede.
In Österreich wird es aber anders geregelt. In Deutschland bezieht jeder Windpark sein eigenes BNK-System über einen Anbieter. In Österreich wird die Austro Control zentral verantwortlich sein. Sie überwacht den österreichischen Luftraum und liefert die BNK-Signale an den Windpark. Dafür wird eine Gebühr fällig. Der Windpark muss das Signal aufnehmen und verarbeiten können, um die Unterdrückung der Befeuerung zu steuern. Bis zum 30. August wird Austro Control die BNK-Schnittstelle und die technischen Spezifikationen bereitstellen. Danach liefern sie die Signale zur Bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung.
Als erfahrener BNK-Experte mit vielen Systemen im Einsatz kann Light:Guard österreichischen Betreibern schon jetzt ein Angebot für die BNK-Infrastruktur machen. Unsere Light Control Unit (LCU-T) funktioniert mit allen Anlagentypen und wird z.B. von Nordex standardmäßig als BNK-Schnittstelle angeboten.
Ihr Ansprechpartner für Österreich:
Lorenzo Emer
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Wir laden Sie ein
Wussten Sie schon, dass sie als Kunde der Light:Guard das BNK-System in Ihrem Windpark selbst überwachen können? Das geht ganz einfach mit unserem hauseigenen webbasierten Tool OWL. OWL steht für Overview for Windfarms and LCUs und ermöglicht Ihnen als Betreiber oder Betriebsführer, den Status ihres BNK-Systems einzusehen.
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Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Registrieren Sie sich einfach über folgenden Link:
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